Akkorde

Akkorde

Grundakkorde

Grundakkorde gehören zu den einfachen Grundlagen (Basics) des Gitarrenspiels und werden vorwiegend zum Begleiten von Liedern oder Songs verwendet.

Durakkorde

Dominatseptakkorde

Mollakkorde

Akkordsymbole

Akkorde sind Griffe, die mittels den Akkordsymbolen und den entsprechenden Akkorddiagrammen auf der Gitarre umgesetzt werden.

Die Akkordsymbole, beziehungsweise die Akkordbezeichnungen, setzen sich aus den Akkordnamen, der zugleich auch der Grundton des Akkordes ist, und den Zusatzbezeichnung zusammen.

Tonnamen

Die einfachen Tonnamen der Grundakkorde werden nach den sieben Stammtönen des Tonsystems benannt. Die Standartbezeichnung für Akkorde ist in Englisch und verwendet für den deutschen Tonnamen H das englische B.

C D E F G A H (deutsch)
C D E F G A B (englisch)

Beachte: H (deutsch) = B (englisch)

Zusatzbezeichnungen

Durakkorde haben keine Zusatzbezeichnung.
Beispiel: C = C-Dur / umgangssprachlich: "C"

Mollakkorde haben die Zusatzbezeichnung: m.
Beispiel: Am = A-Moll / umgangssprachlich: "A-Moll"

Dominantseptakkorde haben die Zusatzbezeichnung: 7.
Beispiel: G7 = G-Dominantseptakkord / umgangssprachlich: "G sieben"
Beispiel: B7 = H-Dominatseptakkord / umgangssprachlich: "H-Sieben"

Akkorddiagramme

Ein Akkorddiagramm ist ein Griffbild und zeigt vereinfacht das Griffbrett der Gitarre so, als würde es senkrecht an der Wand hängen. In manchen Akkordtabellen wird das Griffbrett auch waagerecht dargestellt.

Saiten und Bünde

Die oberste, waagrechte Linie ist etwas dicker und stellt den Sattel dar. Die darunterliegenden, dünneren Linien sind die Bünde.
Die senkrechten Linien sind die sechs Saiten: links die tiefstklingende (dickste) und ganz rechts die höchstklingende (dünnste) Saite.

Griffbild

Die schwarzen Punkte zeigen die zu greifenden Saiten in den entsprechenden Bünden an. Eine Leersaite wird mit einem Kreis über dem Sattel gekennzeichnet. Ein X über dem Sattel bedeutet dass die Saite nicht angeschlagen werden soll. Ist weder ein Kreis noch ein X vorhanden kann die Saite optional (wahlweise) angeschlagen werden. Der Fingersatz der Greifhand wird unter dem Diagramm zu den entsprechenden Saiten angegeben.

Fingersatz der Greifhand:

0 = Leersaite
1 = Zeigefinger
2 = Mittelfinger
3 = Ringfinger
4 = Kleiner Finger

Die Leersaite wird im Griffbild mit einem Kreis und in den Noten oder Tabulaturen mit der Zahl 0 angegeben.

Kleines Barré

Ein Barré ist sozusagen ein Quergriff, der vor allem mit dem Zeigefinger über mehrere oder über alle Saiten greift. Im folgenden Beispiel (F-Durakkord) greift der Zeigefinger ein kleines Barré über die erste und zweite Saite. Dies ist sowohl an der Klammer über dem Sattel als auch am Fingersatz der Greifhand zu erkennen.

Gleichnamige Akkorde

Das Vergleichen von gleichnamigen Akkorden kann als Gedächtnisstütze dienen oder deren Verwechslungen vermeiden. Ausgehend von den Durakkorden ist jeweils nur ein Ton verändert.

E-Akkorde

Am einfachsten sind gleichnamige E-Akkorde zu verstehen. Ausgehend von E- zum E7-Akkord wird auf der ④ Saite einfach der Finger 3 weggelassen, so dass die ④ Leersaite klingt. Von E- zu Em-Akkord wird auf der ③ Saite der Finger 1 weggelassen, so dass die ③ Leersaite klingt.

A-Akkorde

Bei genauerer Betrachtung der gleichnamigen A-Akkorden verändert sich der Fingersatz, so dass beim Greifen der Akkorde die gleichen Töne (Punkte) etwas schwieriger zu erkennen sind.

D-Akkorde

Bei den gleichnamigen D-Akkorden verhält es sich wie bei den gleichnamigen A-Akkorden. Der Fingersatz wird umgestellt bei gleichen Tönen (Punkte).

C-Akkorde

Beim C- zum C7-Akkord greift auf der ③ Saite der Finger 4 im 3. Bund.

G-Akkorde

Beim G- zum G7-Akkord wird auf der ① Saite anstelle des Finger 4 im 3. Bund, der Finger 1 im 1. Bund gegriffen.